Wie der Name schon sagt, werden mit der Gebäudeversicherung Gebäude geschützt, wie auch Nebengebäude und Garagen. Man kann sich auf diese Weise gegen nicht abschätzbare und nicht beeinflussbare Risiken schützen. Diese Risiken sind Brand (bzw. Feuer, z.B. durch Blitzschlag), Leitungswasser, Sturm und Hagel. Es ist möglich, sich gegen alle gleichzeitig, aber auch gegen einzelne Gefahren abzusichern. Gegen andere Elementarschäden kann man sich zusätzlich versichern.
Auf welchen Wert versichert man bei der Gebäudeversicherung?
Bei der Gebäudeversicherung muss darauf geachtet werden, dass das Gebäude nicht unterversichert ist. Bestimmt wird der Gebäudewert z.B. von einem Bausachverständigen. Kommt es zu einem Totalschaden, wird zunächst der Zeitwert des Gebäudes erstattet und sobald das Gebäude nachweislich wieder aufgebaut wird, auch die Differenz zwischen Neuwert und Zeitwert. In Deutschland ist eine Gebäudeversicherung nicht zwingend nötig, in der Schweiz z.B. aber größtenteils schon.
Wie setzt sich der Beitragssatz der Gebäudeversicherung zusammen?
Folgende Faktoren spielen eine Rolle bei der Bestimmung der Versicherungsprämie einer Gebäudeversicherung: Die Bauklasse, der genaue Ort, die Dachung, die Nutzung und die Ausstattung. Beim Punkt "der genaue Ort" kann es z.B. sein, dass in einer Risikozone für Sturmschäden gebaut wurde und daher der Beitrag steigt.
Neben dem reinen Bezahlen der oben genannten Schäden, werden Vermietern auch Mietausfälle beglichen bzw. für 12 Monate lang eine Ersatzwohnung bezahlt, die bezogen wird, während man die Schäden beseitigen lässt.