In Deutschland haftet man als Privatperson unbegrenzt für verursachte Schäden (BGB). Daher ist eine Haftpflichtversicherung ein sehr wichtiges Gut. Im KFZ-Bereich ist diese Pflicht, eine Privathaftpflichtversicherung muss jedoch nicht jeder haben. Zu empfehlen ist diese aber, da ein Unfall schnell passiert und die Kosten einen Menschen in den Ruin treiben können. Durch die Haftpflichtversicherung werden die Kosten in der maximalen Höhe einer vereinbarten Deckungssumme übernommen.
Was leistet die Privathaftpflichtversicherung?
Zunächst einmal muss klar sein, dass der Schaden, den der Versicherte verursacht hat, durch Fahrlässigkeit entstanden ist. Zudem werden nur Ansprüche auf dem privaten Bereich abgedeckt, im beruflichen Umfeld greifen andere Mechanismen. Im Prinzip deckt die Privathaftpflichtversicherung die üblichen Risiken des Alltags ab. Versicherbar sind dabei auch der Haus- und Grundbesitz, Gewässerschäden, verschiedene Sportausübungen und die Tierhaltung. Im Leistungsfall wehrt die Haftpflichtversicherung die Schadensersatzansprüche ab (passiver Rechtsschutz), wichtig ist hier, dem Geschädigten keine Regulierungszusage zu geben, denn dann zahlt der Versicherte selbst.
Typische Schadensfälle für die Privathaftpflichtversicherung
Ein paar Beispiele, wann die Privathaftpflichtversicherung greift, lesen Sie hier:
- Ein Mann setzt sich aus Versehen auf eine Brille, die auf dem Stuhl lag
- Ein Kind verletzt eine ältere Frau beim unvorsichtigen Skateboardfahren (Deliktfähigkeit beachten!)
- Der Hund beißt einem vorbeifahrenden Radfahrer ins Bein
Im Grunde kann es jeden Treffen, daher ist eine Privathaftpflichtversicherung eine sehr gute und wichtige Sache, die jeder abschließen sollte. So vermeidet man, dass aus einer kleinen Unachtsamkeit enorme Summen werden.